Corona-Infos

Aufgrund der hohen Infektiosität der Omikron-Variante gelten in den niedersächsischen Schulen sehr hohe Sicherheitsstandards mit durchgehender Maskenpflicht, täglichen Selbsttests, anlassbezogenen Intensivtestungen sowie den geltenden Hygieneplänen.

 

 

Regelungen für den Schulbetrieb nach den Halbjahresferien

 

Nach dem Halbjahreswechsel wird das Sicherheitsnetz dahin gehend erneut enger gezogen, so dass sich dann auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler vor dem Weg in die Schule täglich zu Hause testen müssen. Ausgenommen von der Testpflicht sind ab kommendem Mittwoch dann noch Schülerinnen und Schüler mit Auffrischungsimpfung („Booster“). Der nochmals erhöhte Sicherheitsstandard ermöglicht es auch weiterhin, dass in der Regel nur die infizierte Person („Indexfall“) in Absonderung geht, aber nicht enge Kontaktpersonen („K1“). Die Schulen müssen daher keine Meldungen von Kontaktpersonen an die örtlichen Gesundheitsämter vornehmen, sondern zumeist ausschließlich die Indexfälle. Weitergehende Maßnahmen der Gesundheitsämter mit Blick auf konkrete Infektionslagen bleiben von diesem Grundsatz unberührt.

 

Regelungen für den Schulbetrieb vor und nach Weihnachten

 

Ferientermin bleibt, Präsenzpflicht für drei Tage aufgehoben, Sicherheitswoche und OP-Maskenpflicht nach Ferienende

 

Die Regelungen im Überblick:

I. Keine Änderung beim Ferientermin: Weihnachtsferien 23.12.2021 – 07.01.2022:

Letzter Schultag vor Weihnachten ist Mittwoch, der 22.12.2021, erster Schultag im neuen Jahr ist Montag, der 10.01.2022.

II. Dreitägige Aufhebung der Präsenzpflicht: 20.12.21-22.12.21:

Per formlosem Antrag bei der Schule können Erziehungsberechtigte ihre Kinder in dieser Zeit für drei Tage vom Präsenzunterricht befreien. Distanzlernen findet für diese Schülerinnen und Schüler nicht statt.

III. Sicherheitswochen ab dem 10.01.2022 (mind. bis 28. Februar):

Fünf Tests pro Woche für alle, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Für schulisches Personal gilt 3-G.

IV. Rückkehr zum gewohnten Testregime (evtl. ab März?):

Montags, mittwochs und freitags finden häusliche Testungen für Schülerinnen und Schüler statt. Bei einem positiven Ausschlag der Testkassette muss eine Abklärung mittels PCR-Test vorgenommen werden. Das anlassbezogene Intensivtesten (ABIT) bleibt: Bei einem Infektionsverdacht testen sich alle in der Lerngruppe – auch vollständig Geimpfte und Genesene – fünf Schultage hintereinander. Für schulisches Personal gilt weiterhin an jedem Schultag die 3-G-Regel.

V. OP-Maskenpflicht ab 10.01.2022:

Auch Schülerinnen und Schüler unter 14 Jahren, die bislang eine Stoffmaske tragen durften, müssen nach den Weihnachtsferien mindestens eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 


 

Die wesentlichen Änderungen bzw. aktuellen Regeln der neuen Corona-Landesverordnung für Schulen ab dem 24.11.2021:

 

Unterricht
Es gilt Präsenzunterricht an allen Schulen, solange die örtlichen Gesundheitsbehörden keine andere Weisung geben. An allen Schulen finden der Unterricht, außerunterrichtliche Angebote der Ganztagsschule sowie sonstige schulische Veranstaltungen in festgelegten Gruppen statt, die aus mehreren Lerngruppen bestehen können und in ihrer Personenzusammensetzung möglichst unverändert sind (Kohorte).

Masken
Im Schulgebäude hat jede Person eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch (wieder) für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 und 2. Während der Pausen im Freien auf den Außengeländen, in den Mensen beim Essen und Trinken sowie beim Sportunterricht kann die Mund-Nasen-Bedeckung abgelegt werden. Zusätzlich sind „Maskenpausen“ in den Schulalltag zu integrieren, insbesondere in den 20-5-20-Lüftungspausen, womit das Maskentragen zirka alle 20 Minuten unterbrochen wird.

Nach § 8 Abs. 6 Nds. Corona-VO gilt ab Warnstufe 2 bei Veranstaltungen in Innenräumen die FFP 2-Pflicht (oder gleichwertig). Da Schule nicht unter den Begriff „Veranstaltungen“ fällt, ist der Schulbereich nicht betroffen. Daher bleibt es bei einer medizinischen Maske, für Schülerinnen und Schüler unter 14 Jahre reicht eine textile Barriere.

Nach 28 b Abs. 5 Nr. 2 IfSG ist im ÖPNV eine FFP2 Maske (oder vergleichbar) oder eine medizinische Maske erforderlich.

 

2G+ und FFP2-Pflicht in Schulen

Wann gilt im Schulbereich die 2G+-Regel und eine verbindliche Pflicht FFP2-MNB zu tragen?

Nach § 16 der Nds. Corona-Verordnung ist der Schulbereich von den Regelungen infolge der Feststellung von Warnstufen ausgenommen. Es gilt für alle Personen die 3G-Regel. Die Feststellung von Warnstufen wirkt sich insoweit nicht auf den Schulbetrieb aus. Auch Schulleitungen dürfen nicht aus anerkennenswerten Erwägungen der Vorsicht 2G+ oder das Tragen von MNB ausschließlich als FFP2-Standard ausgestattet verfügen, weil sie nicht hierfür zuständig sind und es an einer Rechtsgrundlage fehlt. Zuständig sind allein die örtlich zuständigen Gesundheitsämter, welche nach § 21 Nds. Corona-Verordnung weitergehende Anordnungen treffen können.

Testen
Schülerinnen und Schüler und an der Schule tätige Personen müssen sich regelmäßig testen, es sei denn, sie sind durchgeimpft oder genesen. Getestet wird in der Regel dreimal je Woche. Die Schule darf nur bei einem Negativ-Ergebnis oder Nachweis der Impfung bzw. des Genesenen-Status betreten werden. Wie gewohnt werden die Selbsttests von der Schule ausgegeben, die zu Hause dann vor dem Unterricht durchgeführt werden.

Neu hinzu kommt ein „anlassbezogenes Intensivtesten“ (ABIT):

Bei einem Infektionsverdacht testen sich alle in der Lerngruppe – auch vollständig Geimpfte und Genesene – an fünf Schultage hintereinander. Diese Folge kann abgebrochen werden, wenn sich der Verdachtsfall durch einen negativen PCR-Test nicht bestätigt. So müssen schulische Kontaktpersonen der Infizierten nicht mehr ermittelt und in Quarantäne geschickt werden. Ein abweichendes Vorgehen durch Anordnung der Gesundheitsämter ist nach wie vor im Einzelfall möglich.

3G am Arbeitsplatz Für alle Beschäftigten gilt am Arbeitsplatz 3G: Das gesamte Schulpersonal muss nachweislich geimpft oder genesen oder getestet sein. Nicht geimpftes oder genesenes Personal muss sich täglich testen. Zwei Tests stellt der Arbeitgeber für Testungen in der Schule unter Aufsicht. Drei Tests pro Woche müssen vom Personal eigenverantwortlich beigebracht werden, beispielsweise über Nachweise aus einem Testzentrum oder einer Apotheke.

Klassenfahrten und Ausflüge: Mehrtägige Schulfahrten ins In- und Ausland werden bis mind. zu den Osterferien 2022 untersagt. Bei eintägigen Fahrten und Veranstaltung sollen die Schulen mit Blick auf das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen prüfen, ob das pädagogische Interesse an der Veranstaltung das infektiologische Risiko überwiegt.

Schulveranstaltungen: Veranstaltungen wie Adventsfeiern oder Weihnachtskonzerte sind in der Klassen- und Schulgemeinschaft möglich. Auf externe Besucherinnen und Besucher muss allerdings verzichtet werden. Das gilt auch für die Teilnahme Erziehungsberechtigter.
Elternabende und Elternsprechtage sollten vorrangig digital abgehalten werden. Sollten sie als Präsenzveranstaltungen ausgerichtet werden, gilt die 2G-Plus-Regel bei zusätzlicher durchgehender Maskenpflicht sowie Einhaltung der Abstandsregeln.

Grundsätzlich gilt weiterhin:

–> Einhaltung der AHA+L Regelungen und der allgemeinen Hygieneregelungen auf der Grundlage des Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans Corona Schule Version 9.0 Gültig ab: 11.11.2021 (siehe auch: https://www.mk.niedersachsen.de/download/176463)

–> schulscharfe Infektionsschutzmaßnahmen bzw. Quarantäneanordnungen des zuständigen Gesundheitsamtes im Falle eines Infektionsfalls

 

 

 

Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen 7-Tages-Inzidenzen

des RKI der Region Hannover:

 

Quelle: Corona Dashboard Niedersachsen (arcgis.com)